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Sichtbarkeit der Planeten im Februar

Merkur

Merkur erreicht am 28.2. seine obere Konjunktion (eine Linie: Erde – Sonne – Merkur) und ist daher unbeobachtbar.

 

Venus

Venus zieht sich im Monatsverlauf vom Morgenhimmel zurück. Am 1.2. geht sie um 06:16 Uhr auf, das ist mit Beginn der astronomischen Dämmerung (Sonne 12° unter dem Horizont), rund eine Stunde und 45 Minuten vor Sonnenaufgang. Bis zum Beginn der bürgerlichen Dämmerung (Sonne 6° unter dem Horizont), gegen 07:19 Uhr, erreicht sie allerdings nur 7° Horizonthöhe. Dieser Wert verringert sich bis zum 29.2. auf nur noch 1,5° - das Sichtbarkeitsfenster schließt sich.

 

Mars

Mars ist weiterhin praktisch unbeobachtbar: Der 1,3 mag helle Planet geht zum Monatsende erst eine knappe Stunde vor der Sonne auf, seine flach zum Horizont stehende Bahn verhindert eine Sichtbarkeit.

 

Jupiter

Jupiter wandert, -1,7 mag hell, ostwärts durch das Sternbild Widder. Er steht damit am Abendhimmel: Am 1.2. geht der Riesenplanet um 01:09 Uhr, am Monatsende bereits um 23:37 Uhr unter. Damit bleiben Ende Februar rund drei Stunden für eine sinnvolle Beobachtung des Planeten bei ausreichender Horizonthöhe. Im Teleskop erscheint Jupiter unter einem Winkel von etwa 38 Bogensekunden, gemessen am Äquator. Vielleicht eine gute Idee, noch einmal einen Blick auf den Großen Roten Fleck zu werfen: Im November 2023 war dessen Größe auf nur noch rund 12500 Kilometer geschrumpft – der kleinste Wert seit Beginn der regelmäßigen Beobachtung dieses Sturmsystems vor mehr als 150 Jahren. Der Mond passiert Jupiter vom 14. auf den 15. Februar nördlich.

 

Saturn

Saturn lässt sich in der ersten Februarwoche noch tief am Westhorizont in der Abenddämmerung ausmachen, eine sinnvolle Beobachtung des 1,0 mag hellen Planeten ist aber nicht mehr möglich. Er erreicht am 28.2. seine Konjunktion (eine Linie: Erde – Sonne – Saturn) und ist daher spätestens ab der Monatsmitte unsichtbar.

 

Uranus

Uranus hält zusammen mit Jupiter tapfer die Stellung und ist weiterhin am Abendhimmel zu sehen. Der 5,8 mag helle Planet hält sich im östlichen Teil des Sternbilds Widder auf; am 15.2. geht er um 01:16 Uhr unter. Um den schwachen Planeten zu finden, hilft auch im Februar das Duo aus Jupiter und den Plejaden: Uranus befindet sich nahe der Mitte der Verbindungslinie zwischen dem Planeten und dem Sternhaufen.

 

Neptun

Neptun, 7,9 mag hell und im westlichen Teil des Sternbilds Fische befindlich, ist zu Monatsbeginn noch etwa zwei Stunden bei dunklem Himmel zu sehen, ehe er gegen 21:10 Uhr untergeht. Der fernste Planet des Sonnensystems verabschiedet sich vom Himmel: Am 29.2. tritt er bereits um 19:25 Uhr hinter den Horizont und damit zum Ende der Abenddämmerung. Am 17.3. wird er seine Konjunktionsstellung erreichen (eine Linie: Erde – Sonne – Neptun).

Quelle: SuW 2/2024