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Auf der Januar-Sternkarte – sie gilt für 22 Uhr –
erkennt man in Südrichtung das bekannteste
Wintersternbild, den Orion. Seine
sieben Sterne sind alle sehr hell. In der von ihnen
aufgespannten Form kann man sich gut den menschlichen
Körper des Himmelsjägers vorstellen. Unterhalb der drei
„Gürtelsterne“ entdeckt man mit einem Fernglas den blass
schimmernden Orion-Nebel. Der rechte untere Stern des
Orion, Rigel, ist gleichzeitig die rechte untere Ecke
des Wintersechsecks. Beim
Wintersechseck handelt es sich um kein Sternbild,
sondern um eine große Figur aus sechs hellen Sternen
verschiedener Sternbilder. Im Uhrzeigersinn folgt auf
Rigel im Orion zuerst Sirius (im Großen Hund),
dann Procyon (im Kleinen Hund), Castor
(in den Zwillingen), Capella (im
Fuhrmann), und schließlich Aldebaran im
Stier.
Die Wintermilchstraße zieht durch
die Sternbilder Großer Hund, Einhorn, Zwillinge, Stier,
Fuhrmann, Perseus und Kassiopeia. Sie ist nicht so hell
wie im Sommer, da wir von der Erde aus derzeit zum Rand
unserer Galaxis hin blicken.
Saturn und Neptun
gehen im Westen unter. Uranus hält sich
hoch oben im Stier auf. In den Zwillingen zieht der
helle Jupiter die Blicke auf sich.
Quelle:
Vereinigung der Sternfreunde e.V.,
https://sternfreunde.de/
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Tag, Datum
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MEZ
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Ereignis
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Sa, 3.1. |
11:03 |
Vollmond |
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23:00
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Mond 3,4° nordöstlich von Jupiter
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22:00
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Maximum des Meteorstroms Quadrantiden, aktiv bis
zum 12.1.; der helle Vollmond beeinträchtigt die
Beobachtung
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Sa, 10.1.
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10:00
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Jupiter in Opposition zur Sonne
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16:49
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abnehmender Halbmond
(letztes Viertel)
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Do, 15.1.
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07:20
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letzte Morgensichtbarkeit der abnehmenden
Mondsichel
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So, 18.1.
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20:53
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Neumond
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Di, 20.1.
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18:00
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erste Abendsichtbarkeit der zunehmenden
Mondsichel
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Mo, 26.1.
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05:48
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zunehmender Halbmond
(erstes Viertel)
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